Namen#

Namens-Attribute sollen die in der Quelle vorgefundene Schreibweise so genau wie möglich wiedergeben. In bestimmten Fällen sind allerdings Eingriffe und Differenzierungen nötig, damit Namen auf sinnvolle Weise in lexikalisch sortierten Auswahllisten erscheinen können.

Alle Namens-Entitäten haben Attribute für eine Repräsentation mit einem reduzierten Zeichenvorrat (ISO 646 ohne Kleinbuchstaben), der für die Sortierung und auch für den Vergleich mit Suchanfragen herangezogen werden kann. Diese reduzierte Repräsentation kann ohne spezielle Sortieralgorithmen in eine lexikalische Ordnung gebracht werden.

Namens-Bestandteile#

Für Personennamen sind neben Attributen für Vornamen und Nachnamen auch solche für Präfix- und Suffix-Bestandteile definiert, mit deren Hilfe weitere Namensbestandteile durch verarbeitende Programme getrennt behandelt werden können. Diese Trennung ermöglicht es, unterschiedliche Darstellungsformen - z.B. für lexikalische Auswahllisten - zu konstruieren.

Präfix-Kennzeichen#

Bei Körperschaftsnamen kann es - analog zu den Konventionen für Titel - erforderlich sein, bestimmte Präfix-Schreibweisen zu identifizieren und zu kennzeichnen. Typische Fälle sind vorangestellte Abkürzungen der Gesellschaftsform wie im skandinavischen und slawischen Sprachraum üblich, oder Körperschaftsnamen mit vorangestellten Artikeln wie im romanischen Sprachraum. Vorangestelle Artikel können auch in Gruppennamen auftreten und sollten dort ebenfalls gekennzeichnet werden.

Ziffern und Ziffernfolgen#

Diese werden nicht, wie in bibliothekarischen Katalogsystemen üblich, in Zahlwörter gewandelt, sondern bleiben unverändert.